Die einzige Konstante mit der wir heute fest rechnen können, ist die Veränderung. Das gilt auch für den Bereich der Sport- bzw. Großveranstaltungen. Standen früher die Ereignisse selbst im Vordergrund, so tragen heute die Bauwerke, also Arenen und Sportstadien selbst zur Attraktivität der Veranstaltung bei.
Stadien und Arenen sind nicht mehr nur Stätten des Sports, sondern regelrechte Erlebnismagnete, die selbst gut inszeniert sein wollen. Sie werden längst universal genutzt und eröffnen zahlreichen Veranstaltern vielfältige Erlebniswelten und Kulissen für Events aller Art. Ihre Attraktivität trägt außerdem dazu bei, Standorte, d.h. Länder, Regionen und Städte, aufzuwerten und Besucher bzw. Touristen anzuziehen. Im Wettkampf der Standorte und Locations stellen die Sporttempel des 21. Jahrhunderts wichtige Denkmäler dar, die es ins rechte Licht zu setzen gilt.
Eine Stadionbeleuchtung soll gute Sehbedingungen sowohl für den Sportler, als auch für den Zuschauer bieten. Fernsehaufnahmen stellen zusätzliche Anforderungen an die Beleuchtung. Für gute Sehbedingungen sind ausreichende vertikale Beleuchtungsstärken und eine gute örtliche Gleichmäßigkeit der horizontalen Beleuchtungsstärke wichtige Voraussetzungen. Gleichzeitig ist bei der Planung einer Stadionbeleuchtung zu beachten, dass die Blendwirkung von Scheinwerfer- und Fluterbeleuchtung äußerst gering bleibt. Zum Einsatz kommen deshalb symmetrisch strahlende Scheinwerfer sowie symmetrisch und asymmetrisch strahlende Fluter für Halogen-Metalldampflampen.
Diese werden an Masten montiert, wobei besonders Viermastanlagen mit Scheinwerfern die grundsätzlichen Qualitätsanforderungen im Hinblick auf Spieler, Zuschauer und Fernsehen zufriedenstellend erfüllen. Insbesondere gilt dies für Wettkampfanlagen mit großer Zuschauerzahl und großen Sehentfernungen. Lichtbänder an den Tribünendächern mit symmetrisch und asymmetrisch strahlenden Flutern bilden eine gute Alternative zur Viermastanlage oder ergänzen eine solche Anlage.