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Streetlight 11 sorgt für effiziente Straßenbeleuchtung mit niedrigen Energiekosten und bestem Umweltschutz

Bis 2020 will die Stadt Sulzbach-Rosenberg 90 Prozent der öffentlichen Beleuchtung auf LED umgestellt haben. Mit 550 neuen Streetlight 11 Leuchten von SITECO hat man jetzt bereits einen großen Schritt in diese Richtung geschafft – mit positivem Effekt für die Verkehrssicherheit, die kommunalen Kassen und die Natur. Fördergelder seitens des Bundesumweltministeriums machen derartige Sanierungen doppelt interessant.

Konsequente Sanierung der Straßenbeleuchtung seit 2012

„Wohnen in sanfter Hügellandschaft“ – so wirbt die Stadt Sulzbach-Rosenberg auf ihrer Homepage. Die „Herzogstadt mit Flair“ liegt samt ihrer 20.000 Einwohner mitten in der Oberpfalz, gut 80 Kilometer nördlich von Regensburg und 50 Kilometer östlich von Nürnberg. Beschaulich? Vielleicht. Verschlafen? Auf keinen Fall. Zumindest wenn es um die öffentliche Beleuchtung und deren Umrüstung auf effiziente LED-Lösungen geht, ist Sulzbach-Rosenberg anderen Städten ein gutes Stück voraus. „Wir stellen schon seit Jahren alles auf LED um“, sagt Roland Segerer, Elektrotechnikermeister bei der Stadtverwaltung. 2012 wurden erstmalig Fördermittel des Bundesumweltministeriums (BMU) für die Beleuchtungssanierung beantragt. So hielt bereits die Streetlight 10 von SITECO Einzug in die oberpfälzische Stadt. Sie ersetzte in den Hauptverkehrsbereichen die ältesten Leuchten, die noch mit Quecksilberdampflampen (HQL) ausgestattet waren. Über das gesamte Jahr 2018 hinweg wurden nun die rund 20 Jahre alten Leuchten in Parks, Anwohner- und Sammelstraßen ausgetauscht. Die Lösung der Wahl: insgesamt 550 Stück der Streetlight 11 von SITECO. Sie ist das Nachfolgemodell der Streetlight 10 mit ähnlichem, aber leicht modifiziertem Design und noch effizienterer Technik an Bord. Zum Einsatz kamen ausschließlich Power-Varianten in den Baugröße micro für Parkwege und mini für Anlieger- und Sammelstraßen mit Lichtpunkthöhen zwischen 5 und 9 Metern.

70 Prozent weniger Energieverbrauch, 50 Prozent weniger Stromkosten

Um für diesen Sanierungsabschnitt wieder BMU-Fördergelder zu erhalten, musste die Stadt mit den neuen Straßenleuchten mindestens 70 Prozent CO2 einsparen. „Das konnten wir mit der Streetlight 11 locker erreichen“, sagt Peter Schmidt, Applikationsexperte für Außenleuchten bei SITECO. Den früheren HQL-Leuchten mit einer Systemleistung von 89 bzw. 137 Watt steht die Streetlight 11 in den verwendeten Plus-Varianten mit Werten zwischen 14 und 60 Watt gegenüber, in Abhängigkeit von Baugröße und Lumenpaket. Ähnlich verhält es sich bei den ausgetauschten Langfeldleuchten, deren röhrenförmige Leuchtstofflampen ebenfalls deutlich mehr verbrauchten (2x 44 Watt).

Zusätzlich zu den effizienten LED-Leuchten an sich generiert die Gemeinde weiteres Sparpotential über die Möglichkeit der Nachabsenkung. „Wir dimmen zuerst auf 80 Prozent des Lichtstroms und im weiteren Verlauf der Nacht auf 50 Prozent“, erklärt Segerer. Im Ergebnis gibt Sulzbach-Rosenberg heute nur noch die Hälfte für Strom aus als vor der Sanierung – und das trotz steigender Strompreise und vieler zusätzlicher Lichtpunkte durch Neubebauung.

LED-Straßenleuchten ohne Lichtverschmutzung

Von der Sanierung profitiert aber nicht nur die kommunale Kasse, sondern auch die Umwelt. Teil der Modernisierung waren nämlich auch die Leuchten an den bestehenden Peitschenmasten im Stadtgebiet. „Die Masten haben eine Neigung von gut 13°. Dadurch wird Licht nach oben gestreut“, sagt Peter Schmidt. Lichtverschmutzung des Nachthimmels ist das Ergebnis. Aber: „Durch das verstellbare Mastansatzstück der Streetlight 11 konnten wir diese Aufneigung wieder herausnehmen, so dass das Licht nur in den unteren Halbraum abgegeben wird“, so Schmidt weiter. Die Lichtimmission ist damit gleich null. Gleichzeitig lockt das LED-Licht aufgrund der geringeren Blauanteile deutlich weniger nachaktive Insekten an. Doch nicht nur in Sachen Umweltschutz stellten die Peitschenmasten eine besondere Herausforderung dar – auch für die Lichttechnik. Das Problem: Bei dieser Mastform ragen die Ausleger etwa zwei Meter in die Straße hinein. „Die Fahrbahn wird damit gut beleuchtet. Am Gehweg wird aber auch Licht gebraucht“, erklärt Schmidt. Für diese Fälle hat SITECO eine spezielle Lichtverteilung entwickelt: Hier beleuchten drei der vier Elemente des LED-Moduls die Straße, während ein Element das Licht zurück an den Mast und auf den Bürgersteig bringt – für eine homogene Ausleuchtung ohne Dunkelstellen. Möglich wird das durch die sehr präzise Reflektortechnik, mit der die SITECO-Leuchte das Licht zielgerichtet lenkt.

Komfortable Inbetriebnahme der neuen Straßenbeleuchtung

Trotz aller technischen Features – letztlich überzeugt hat Roland Segerer aber das tägliche Handling der Leuchte. Alle Installationen, Umrüstungen und Einstellungen übernimmt er selbst gemeinsam mit nur einem Kollegen. Unkomplizierte, montage- und programmierfreundliche Lösungen sind für ihn deswegen das A und O. „Das Beste ist, dass wir die Streetlight 11 einfach und völlig frei nach unseren Vorstellungen parametrieren können“, sagt der Elektrotechnikermeister.

Schließlich hat Sulzbach-Rosenberg noch mehr vor. Der nächste Sanierungsschritt für 2019 steht schon fest: Dann sind die Leuchten mit Natriumdampflampen (NAV) an der Reihe, noch die effizienteste der „alten“ Technologien, vorwiegend genutzt in jüngeren Siedlungen und Scheinwerfern, mit denen einige historische Bauwerke und Fassaden angestrahlt werden. Bis 2020 sollen dann mindestens 90 Prozent der städtischen Außenbeleuchtung auf LED umgerüstet sein.

Verwendete Produkte

Streetlight 11