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Bahnbrechendes Projekt mit Schwerpunkt Energieeffizienz

Das Hallenbad Holmen befindet sich in Nesbru in der Gemeinde Asker. Es wurde im Sommer 2017 eröffnet. Das Bad liegt inmitten einer großen Grünfläche am Meer. Rund um Holmen nördlich der Gemeinde Asker entsteht derzeit ein neues urbanes Zentrum, in dem die Einwohner der Gegend Geschäfte, Dienstleistungen, einen Busbahnhof, Begegnungsstätten, Freizeiteinrichtungen und Wohngebäude vorfinden.
 

Schwimmbäder haben normalerweise einen hohen Energieverbrauch, aber dieses Gebäude ist womöglich das energieeffizienteste Bad des Landes. Das Gebäude besteht aus Beton, hat jedoch eine dekorative Fassade aus Lärchenholz-Lamellen. Auch die langen Wände im Halleninneren sind mit Holzlamellen verschönert. Das Hauptbecken im Hallenbad Holmen hat acht Bahnen von 25 Metern Länge. Das Bad beherbergt ferner ein Therapiebecken (12,5 x 12,5 Meter). Beide Becken sind mit einem höhenverstellbaren Boden ausgestattet. Das Bad bietet darüber hinaus einen Fitness-/Trainingsraum, Umkleidekabinen, einen Gemeinschaftsraum und eine Cafeteria. Des Weiteren gibt es Zuschauertribünen mit Blick auf das Hauptbecken. Das Gebäude hat zwei Stockwerke. Über die zweite Etage gelangt man auf die Dachterrasse mit einem Ruhebereich. Die Grundfläche des Gebäudes beläuft sich auf 5.300 Quadratmeter mit einer Nutzfläche von rund 2.700 m².

Das Hallenbad Holmen ist Teil des FutureBuilt-Programms, einem klimaneutralen Pilotprojekt, das finanziell unterstützt wird von Enova, Innovation Norway, der Norwegian State Housing Bank und aus Mitteln des Kultusministeriums. Das Hallenbad ist ein Passivhaus, ausgelegt auf maximale Energieeffizienz. Es wurde ausgestattet mit 650 Quadratmetern Solarzellen an Teilen der Wände und Decken, 1200 Quadratmetern Solarkollektoren nahe des Parkplatzes und 15 Energiebrunnen auf dem Gelände. Die Solaranlage produziert bis zu 80.000 Kilowattstunden pro Jahr. Bei der Gestaltung der technischen Anlagen setzte man auf verschiedene energiesparende Lösungen und Wärmerückführung. Sogar die Wärme aus den Warmwasserrohren in den Duschen wird recycelt.

Das Hallenbad ist ein Passivhaus, ausgelegt auf maximale Energieeffizienz. Es wurde ausgestattet mit 650 Quadratmetern Solarzellen an Teilen der Wände und Decken, 120 Quadratmetern Solarkollektoren nahe des Parkplatzes und 15 Energiebrunnen auf dem Gelände. Die Solaranlage produziert bis zu 80.000 Kilowattstunden pro Jahr. Bei der Gestaltung der technischen Anlagen setzte man auf verschiedene energiesparende Lösungen und Wärmerückführung. Sogar die Wärme aus den Warmwasserrohren in den Duschen wird recycelt. „Die FL20 LED-Leuchten von SITECO sind sehr einfach zu installieren. Die weiße, reflektierende Hallendecke und die hellen Kacheln tauchen den Raum in ein sehr angenehmes Licht. Und die niedrige Anbringung der Armaturen erleichtert die Wartung. Gemessen an der abgegebenen Lichtmenge sind sie außerdem klein und schlank und dadurch sehr dezent. An den Längsseiten wurden nach oben und unten strahlende Wandleuchten montiert.

Ansonsten setzte man beim Design auf Deckeneinbauleuchten an beiden Enden der Haupthalle. Die Downlights entlang der Wände kommen nur bei Wettkämpfen oder bei Film- und Fernsehaufnahmen zum Einsatz“, erklärt Andreas Kallhovd, Leiter der Serviceabteilung bei As Watt, dem Unternehmen, das die elektrotechnischen Arbeiten im Gebäude ausgeführt hat. „Die gesamte Beleuchtung des Gebäudes läuft über ein DALI-Lichtsteuerungssystem. Die Armaturen von SITECO waren von Anfang an Teil der Projektplanung. Ursprünglich waren jedoch Metallhalogenlampen vorgesehen, als 2013 die ersten Entwürfe vorgelegt wurden. Aber mit Erscheinen der LED-Beleuchtung änderte sich alles“, erinnert er sich. LED-Leuchten können in beliebig vielen Schritten gedimmt werden und kommen ohne Vorheizen oder Kühlen aus. Daher sind sie sehr viel sparsamer als Metallhalogenlampen.

Verwendete Produkte

Floodlight 20 LED